In einer aktuellen Meldung Microsoft weiß, wo deine freie Zeit bleibt berichtet Golem, wie mit dem Analytics-Modul von Microsoft das Verhalten von Office-365-Nutzern analysiert werden kann. »Das geht so gar nicht.«, zitiert Golem den ehemaligen schleswig-holsteinischen Datenschutzbeauftragten Thilo Weichert. Digitale Souveränität ist das definitiv nicht.

Das Thema motiviert mich erneut dazu, Free and Open Source Software (FOSS) als Alternative zu proprietärer (herstellergebundener) Software nach vorne zu holen.

Freie vs. proprietäre Software

Für die gängigsten herstellergebundenen Anwendungen gibt es mittlerweile Alternativen im Bereich der Freien Software. Dass diese FOSS-Alternativen kostenlos sind, ist nur ein Argument. Mehr und mehr geht es den Nutzer*innen auch um die Sicherheit ihrer Daten, was gerade im Geschäftsbereich enorm wichtig ist. Kann ich als Unternehmen gewährleisten, dass dem Datenschutz mit dem Einsatz meiner Software genüge getan wird? Oft ist die Antwort ein klares “Nein”.

Die unten aufgeführten Lösungen können alle auf eigenen Servern bzw. auf Servern in deutschen Rechenzentren gehostet werden. Alleine damit ist schon ein großer Schritt in Richtung Datenschutz getan. Den Rest bringen die FOSS-Lösungen mit sich.

Alternativen

Hier eine kleine Auswahl für die gängigsten Aufgaben:

Weitere Tools, die wir täglich einsetzen:

Fazit

Nach dem heutigen Stand der Technik ist es sehr wohl möglich, Freie Software datenschutzkonform auch im Bereich von Großunternehmen einzusetzen. Viele Unternehmen wollen sich nicht mehr von proprietärer Software abhängig machen und wechseln deshalb zu FOSS.

Unterstützung

Wenn Sie mehr über Free and Open Source Software wissen wollen, oder sogar schon konkrete Vorstellungen haben, rufen Sie mich an, ich freue mich auf Ihre Fragen: +49 - 30 - 280 400.

Manfred Wöller
Datenschutzbeauftragter (TÜV)