Kosten der digitalen Transformation

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Ihr alle habt gelernt, welche Tools ihr einsetzen müsst, um das Thema Homeoffice in den Griff zu bekommen. Jetzt kehrt Alltag ein und es ist Zeit, eure Entscheidungen noch einmal zu überdenken. Das mit dem Homeoffice geht nämlich nicht mehr weg.

Sonderangebot oder sogar kostenlos

Auch wenn einige eurer - vielleicht sogar liebgewonnenen - Tools gerade günstig oder sogar gratis waren, die Angebote der SaaS-Dienste kosten normalerweise. Darin besteht ja bei Software as a Service das Prinzip. Entweder zahlt ihr wie bei Google und Co mit euren Daten und der Ungewissheit, ob tatsächlich nie jemand auf die Daten zugreift. Oder ihr zahlt am Ende des „Testzeitraums“ entsprechend der Nutzung. Meist wird hierbei nach Zahl der Nutzenden abgerechnet.

Tatsächliche Kosten

Ich habe mir die typischen Usergrößen von 10/25/50 angeschaut und bin auf die Preislisten der Anbieter gegangen. Die Umrechnung nach Euro hab ich mir erspart. Die Preise werden als Dollarpreise ausgewiesen und haben den Stand von Mitte Juni. Unten aufgeführte Preise sind auf ein Jahr bezogen und berücksichtigen die eventuell günstigere Berechnung durch die Anbieter.

Produkt 10 User 25 User 50 User  
Zoom $2,398.80 $4,997.50 $9,995.00  
Slack $750.00 $1,875.00 $3,750.00  
Jira $10.00 $3,500.00 $6,800.00  
Dropbox $1,800.00 $4,500.00 $9,000.00  
Summe $4,958.80 $14,872.50 $29,545.00  

Darf es noch ein bisschen mehr sein?

Fügt gerne eure weiteren Tools hinzu. Zur Anregung:

Die weitere Herausforderung besteht dann, alle Tools unter eine Haube zu bekommen. Meint, an eine zentrale Nutzerverwaltung anzuschließen. Wenn ihr das nicht selber könnt, macht das sicherlich gerne euer IT-Mensch. Seid fair und rechnet die Kosten für diesen Service noch der Liste hinzu.

Die Summe unterm Strich ist jetzt das neue Jahresbudget, das ihr Jahr für Jahr einstellen müsst. Ich wette, dass es nicht viel billiger wird, wenn ihr dort bleibt, wo ihr gerade seid.

Free and open source software

Deutlich günstiger kommt ihr weg, wenn ihr stattdessen auf freie und quelloffene Software (Open-Source-Software) setzt. Nur vereinzelt wollt ihr Erweiterungen erwerben, die gekauft günstiger sind, als wenn sie individuell als Dienstleistungen für euch entwickelt werden. In den meisten Fällen macht OSS keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Fällen, wie und mit wie vielen Usern ihr die Software nutzt.

Eine kleine Ersetzungsliste habe ich hier zusammengestellt.

Eure Tools sind nicht dabei? Ihr wollt wissen, wieviel ihr tatsächlich durch den Einsatz von OSS sparen könnt? Fordert uns heraus! Ganz nebenbei bekommt ihr eure digitale Souveränität zurück.

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