Marketing für Open-Source-Projekte

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Als Unternehmen fragen wir uns ja auch immer: Warum sollen wir an dieser oder jener Veranstaltung als Aussteller teilnehmen?

Da sich das auch Open-Source-Projekte fragen sollten (und sich über ihre Zielgruppen klarwerden müssen), habe ich meine Gedanken dazu am Beispiel von zwei Veranstaltungen und als Teil der openHAB-Community in einem Gastbeitrag im Blog von openHAB veröffentlicht.

Die kurze Zusammenfassung: Es gibt mindestens drei Zielgruppen, die OSS-Communities ansprechen.

  • Die “unsichtbaren” Mitglieder einer Community, die zwar Dinge tun und gerne auch mit dem Software-Ökosystem arbeiten, aber sich nicht innerhalb der Community engagieren. Hier ist das Ziel, aus dem “Ich und Ihr” ein “Wir” zu machen.
  • Die “Anfänger” im Themenfeld, das die OSS-Community bespielt. Auf bestehende Lösungen hinzuweisen und zum Mitmachen einzuladen (statt das Rad neu zu erfinden), ist hier das Ziel.
  • Die “Closed-Source-Softwareanbieter”, denen aufgezeigt werden kann, welche Vorteile eine starke Open-Source-Community auch für die eigenen Produkte hat. Die Zeit des Bashings ist vorbei und es gilt hier eher, eine Einladung zum Mitmachen auszusprechen.

Und weil es mindestens diese drei Zielgruppen gibt, sollte die Teilnahme der Open-Source-Community an vielfältigen Veranstaltungen auch “außerhalb der eigenen Blase” selbstverständlich sein. Dass es trotzdem nicht einfach ist, die kritische Masse an Freiwilligen als Botschafter für die Open-Source-Software zu gewinnen, erlebe ich regelmäßig in den verschiedenen OSS-Communities, deren Teil ich bin. Dazu werde ich bei Gelegenheit einen separaten Blogpost schreiben.

BTW: Eine ganz besondere Freude war es mir, dass unser Schülerpraktikant Finn beim Bosch Hackathon zusammen im Team mit dem Kollegen Elias den dritten Platz in der Kategorie #buildings belegt hat. Gratulation auch noch einmal auf diesem Wege!

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